Heilpflanzen

Foto: Bekannte Heilpflanzen (von oben links im Uhrzeigersinn): Große Brennnessel (Urtica dioica), Wilde Möhre (Daucus carota), Gemeiner Augentrost (Euphrasia rostkoviana), Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

[© Pixabay (1), Sonja Riegamer (3)]

Pflanzenheilkunde*

Zur neuen Website sonergie-praxis.de wechseln …

Seit Menschengedenken sind Pflanzen zur Behandlung von Beschwerden körperlicher wie auch psychischer Art oder einfach zur natürlichen Unterstützung des Stoffwechsels (z.B. in Form von Würzkräutern) eingesetzt worden.

 

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) gehört somit zu den großen und altbewährten Säulen der Naturheilkunde, deren bekannte Vertreter Hildegard von Bingen, Sebastian Kneipp und der Naturarzt Paracelsus waren.

 

Heilpflanzen entfalten ihre Wirkung einerseits über ihre pharmakologisch nachweisbaren Inhaltsstoffe bzw. aufgrund ihrer jeweils speziellen Zusammensetzung dieser Stoffe, andererseits über ihre Signaturen und Charaktere welche mit den entsprechenden Wesensmerkmalen des Patienten in Resonanz gehen. Je nach therapeutischer Absicht können unterschiedliche Darreichungsformen gewählt werden. Genutzt wird dabei entweder die ganze Pflanze (das Kraut), oder Teile davon wie Blüten, Blätter, Wurzeln, Samen oder Früchte, die in Form von Tees oder Säften, Ölen, Tinkturen, Wickeln, Auflagen oder als Fertigarzneien Verwendung finden.

 

Eine weitere Anwendungsform sind die so genannten Urtinkturen, die als schonender, meist alkoholischer Auszug die Geistigkeit, das ganze Wesen der Pflanze erfassen und bewahren und so eine ganzheitliche, die Psyche einbeziehende Wirkung entfalten. Ein konzentrierter Pflanzenauszug mit hohem Wirkstoffgehalt wiederum ist exakt dosierbar und beabsichtigt vorwiegend eine stoffliche, auf den Körper bezogene Wirkung.

 

Das Therapiespektrum der Pflanzenheilkunde ist sehr vielfältig, so dass man sagen kann, dass sie bei nahezu jeglichem körperlichen wie seelischen Leiden – mindestens ergänzend – anwendbar ist.

 

 

 

* Bitte beachten Sie:

Die hier vorgestellten Methoden werden in der Naturheilkunde mit positiven Erfahrungen angewandt, obgleich sie in der Schulmedizin umstritten sind oder abgelehnt werden und/oder als nicht wissenschaftlich bewiesen gelten.